Ich über mich selbst
Meine Lebensgeschichte ist bunt und vielfältig wie ein Ackerblumenstrauss. Ich kenne Verlust, Einsamkeit, Verlassen-Werden durch meine Eltern, Missbrauch, Angst und Gewalt. Tiefe Trauer, Hoffnungslosigkeit und bestimmte und unbestimmte Ängste sind mir ebenso vertraut, wie Zusammenbruch und Neuanfang. Mehrfach. Doch bin ich auch reich beschenkt durch Liebe, Freude, Tanz, Lachen, Freundschaft, Treue, Leichtigkeit. Resilienz, die Fähigkeit und Gabe, aus Tiefen immer wieder aufzutauchen, gestärkt, bereichert, im Erfahrungsraum gedehnt und mit neuen Instrumenten für das Leben ausgestattet… Resilienz, sie ist eine meiner grossen Gaben. Ebenso begleitet mich eine grosse Manifestationsfreude und das Wissen darum, wie man Herzenswünsche gestaltet, damit sie sich in dieser Welt verwirklichen können. Meine Gespür für das Unausgesprochene, unter der Oberfläche Liegende, begleitet mich schon mein ganzes Leben. Klarheit, auch im Ausdruck von Wort und Gefühl, kann Prozesse unterstützen und Räume schaffen, in denen Resilienz wachsen darf und Schritte möglich werden können. Die Geschichten, die das Leben für uns bereit hält, sind für mich Geschenke. Nährende und Schmerzhafte, solche, die unsere Seele reifen lassen und solche, die uns fordern, unserer Selbst gewahr zu werden.
In den letzten Jahren habe ich mich vor allem mich selbst heilend und forschend im Bereich von Trauma, Dissoziation und Resilienz bewegt und bin dankbar für die reichhaltigen Instrumente, welche mir hier begegnet sind. Die möglicherweise wichtigste Erkenntnis die ich mit mir trage, ist, dass es in vielen von uns Verletzungen gibt, die vielleicht niemals heilen. Dass unsere Idee, ganz heil zu werden, allenfalls utopisch ist.
Ich bin Psychosoziale Beraterin SGFB, Supervisorin/Coach BSO, gelernte Webdesignerin und Kauffrau, war zehn Jahre Personalleiterin und meine bisherigen beruflichen Arbeitsfelder umfassen die Bereiche Pharma, Bank, Mobilität und IT, sowie die forensische Psychiatrie, wo ich im Schreiben von Gutachten und Verlaufsberichten meinen Erfahrungsraum in Hinsicht auf Menschen und was sie bewegt und manchmal auch drängt, weiter ausgedehnt habe.